Volkswagen: Erstes VW-Werk ist verkauft

Volkswagen will sich von vier Standorten in Deutschland trennen und sucht derzeit Lösungen für diese. Bei einem Standort gibt es jetzt eine Einigung, denn man wird am Standort in Osnabrück in Zukunft keine Autos mehr bauen. Stattdessen wird das VW-Werk zu einem Standort für die Rüstungsindustrie, wie man mitteilt.

Osnabrück: Iron Dome statt Volkswagen

Das Land Niedersachen und der Investor Aurelius Capital werden mit Rafael (Iron Dome) zusammenarbeiten, knapp 1.400 der knapp 1.800 Arbeitsplätze sollen damit erhalten bleiben. Aktuell wird in Osnabrück nur noch der VW T-Roc als Cabrio gebaut, es war eigentlich schon lange klar, dass keine neuen Autos mehr kommen.

Volkswagen trennt sich also von seinem Werk, hat aber meiner Meinung nach keine andere Möglichkeit, denn eine Zusammenarbeit mit Aurelius Capital aus Tel Aviv für die Fertigung von Kriegswaffen wäre eine fatale Entscheidung. Für die Beteiligten vor Ort sind das allerdings auch nicht unbedingt gute Nachrichten, wie ich finde.

Die Rüstungsindustrie ist keine nachhaltige Industrie und jeder wünscht sich, dass sie irgendwann nicht mehr benötigt wird. Ich wünsche den Mitarbeitern vor Ort alles Gute, hoffe aber dennoch, dass ihre Arbeit in absehbarer Zeit nicht mehr von der Gesellschaft benötigt wird. Ich würde daher zeitnah nach einem Job suchen.

Volkswagen: Das Ende der Cabrio-Ära

Doch Volkswagen hat eine Lösung versprochen und hier ist sie. Details werden jetzt noch ausgearbeitet, die Produktion von Pkws soll im Sommer 2027 auslaufen. Mit diesem Schritt dürfte dann die Ära der Cabrios bei VW enden, der T-Roc ist aktuell das Letzte im Portfolio und ich glaube nicht, dass kurzfristig ein Neues kommt.


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  1. Kev 🌟

    Sehr gute Sache, vor allem für die Arbeiter vor Ort.

  2. René H. 🔱

    Das Werk wird nicht verkauft, sondern verschenkt. VW zahlt noch drauf.
    Außerdem sollen nur Fahrgestelle produziert werden, keine (Abfang)Raketen oder Launcher.

  3. ChrisH 🏅

    Noch ist das Werk nicht verkauft, es gibt lediglich eine Vereinbarung darüber. Hier müssen noch die Vertragstetails ausgehandelt werden. Gut finde ich, dass das Land Niedersachsen weiterhin einen Anteil an das Werk behält.
    Was der Umstieg zur Rüstung betrifft bin ich nicht deiner Meinung. So wie die Welt aktuell unterwegs ist, steht das Zeichen auf Krise und vor allem Abwehrsysteme werden da gefragt sein. Zusätzlich könnte es durch die Erderwärmung und den damit verbundenen Wasserknappheit im machen Region zu zusätzlichen Konflikten kommen. Ich war z.B. ganz erschrocken, als ich am Wochenende eine Meldung gesehen habe, wie viel Wasser schon im Hooverdamm fehlt und auch unsere Stauseen sind schon ein paar Jahre nicht mehr voll.
    Zusätzlich ist es besser das Werk an die Rüstung und nicht an einen Konkurrenten aus China zu verkaufen und ihn mit qualifizierten Arbeitskräften und einem Werk den Markt an den Zöllen vorbei zu öffnen.

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